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KKS Lech Poznań
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1:0 Zus.: 28’000 Orange Ekstraklasa 06.10.2007 |
KP Legia Warszawa
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Da
man sich schon auf dem Hinweg nach Lodz Tix im Tifoshop besorgt hatte, kam man etwa drei Stunden vor
Spiel ohne grosse Sorgen in Poznan
an. Erste Anlaufstelle wie immer das Sportspub am Marktplatz.
Preise schon etwas teurer als Lodz, aber immer noch angenehm.... Schon etliche
Trikotträger in der Stadt. Etwa 1.5 Stunden vor dem Game
dann den Trikots nach auf die Strassenbahn. Strassenbahnen schon gut überfüllt. Leute gut am Wippen
und Proleten. Etwa zwei Stationen nach Bahnhof machte die Bahn dann keinen Wank
mehr. Irgendwas wurde wohl beschädigt durch das Wippen. Türen gingen auf und
nun halt zu Fuss zum Stadion. Auch gut, so konnte
man unterwegs noch etwas Pivo einkaufen. Weg vom
Bahnhof zum Stadion eh nicht so weit.
Vor Stadion beobachtete man noch etwas
die zahlreich anfahrenden Busse, die etliche Lech Fans aus dem Umland ans
Spiel brachten. Lech mit ziemlich grossem
Einzugsgebiet und in dieser Gegend ohne nennenswerte Konkurrenz. Der Typ vom Tifoshop meinte, dass die Lech-Leute sich eingesetzt
hätten, dass 400 Legia Fans trotz eigentlicher Spielsperre
ins Stadion können, wenn auch nicht in den Gästeblock. Korrekte Aktion. Wird
dem polnischen Verband sicher nicht gepasst haben!! Meine Karte war wie sich
herausstellte im eigentlichen Gästeblock.
Die Legia
Fans waren zuerst gar nicht erkennbar. Alle total zivil und nur ein bemalter
Laken am Geländer mit irgendeiner Nummer drauf. Vielleicht weiss irgendjemand näheres darüber? Legia
oder so..... War schon ein guter Haufen. Denke die 400 wurden
persönlich ausgewählt. Gemäss Gerüchten von den
Heilbronnern sollen die Legias einen kurzen Fight
gehabt haben vor Spiel in einer Gasse. Denke das wird schon stimmen. Aber für
mich tönt das halt schon wirr, wenn 400 Legias ohne
Polizeibegleitung durch Posen fahren können!
Mal was anderes: Spiel im Gästekäfig. Legia direkt seitlich darüber. Als sie anfingen zu singen,
fing ganzes Stadion an zu pfeifen. Von Legia ging keine
Provokation aus, kein Pyro, keine Doppelhalter. Sie
waren wohl nur schon froh, das Spiel sehen zu können! Bei den Liedern sang aber
jeder mit. Lech auch wie gewohnt mit Dauersupport. Optisch wurde aber klar
weniger geboten wie beim letzten Aufeinandertreffen. Zwei grosse
Blockfahnen, je eine pro Halbzeit, plus die wirklich geilen Schalparaden im
ganzen Stadion. Pyro gabs
dieses Mal gar nicht. Aber schon ok. Lieber einmal
richtig als so paar Fackeln jedes Spiel.
Scheine Lech ja Glück zu bringen. Zwei
Spiele sechs Punkte!! Spiel schon besser wie in Lodz. Lech gewann mit 1:0.
Dieses Jahr sollte es wirklich klappen mit dem Uefa-Cup
mit Lech. Legia ist bekanntlich für zwei Jahre
gesperrt. Nach Abpfiff liessen sich die Spieler
noch gut feiern von ihrem Anhang. Ich lief nun ums Stadion zum neuen Fanshop der
neben der Hintertortribüne ist. Doch oh Schreck. Der hatte am Spieltag zu - sehr
logisch. Sorry an alle, die ein Präsent von Lech wollten.
Auf dem Rückweg zum Bahnhof versuchte man sich gar nicht erst in die
Sardinenbüchsen zu quetschen. Die Lust auf ein Pivo
verging einem auch schon wenn man die Schlangen vor den wenigen Kneipen oder
Tankstellen sah.
Am Bahnhof traf man dann noch auf einen
Hopper aus Dortmund, der einem mit den Worten "bist du der Wiesel?"
ansprach, als man am Nebentisch mehr recht als schlecht mit einem Polen auf
englisch über das Spiel diskutierte...... Er war auch in Lodz und fuhr nun
weiter nach Tschechien. Mein Nachtzug fuhr um 21.45Uhr. Im Zug traf man auf
die besagten Hopper aus Heilbronn, die schon heftig mit dem Schaffner
parlierten, da sie nur noch Kohle hatten für ein Tix
nach Berlin. Sie soffen wir noch gut zu dritt an der Zugbar
bis die Bar in Frankfurt/Oder abgehängt wurde. Dort konnten wir bei Kebab Ali
noch weitere Dosen kaufen...danke an Schaffner für den Tipp. Die Heilbronner
wollten noch schwarz fahren, aber stiegen dann, als sie die zahlreichen
Grenzer/Cops sahen, doch noch in Berlin aus und ich
gönnte mir meinen verdienten Schlaf Richtung Heimat... Fazit: Gästefans
gehören in den Gästeblock. FAKT.
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