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Bequem mit dem
Taxi zum Stadion gefahren, doch dummerweise liess
mich der Fahrer beim Gästesektor raus. Die Cops haben
zwar grimmig geschaut, liessen mich aber passieren.
An der Gegend rund ums Stadion gibt’s nichts weiter auszusetzen. Aus
Kostengründen für 10.- die billigste Kategorie gewählt und weiter durch die
drei Sicherheitszonen ins Stadion.

Die Kurve war nach Anpfiff brechend voll, aber von
den Gästefans war nichts zu sehen. Die Arsenalleute kamen trotz (nur) vier
Kilometern Anfahrtsweg gute 10 Minuten zu spät. Die Stimmung im Heimblock war
in Ordnung und bei jeder Hüpfaktion gab’s wegen den fehlenden Wellenbrechern
jeweils eine ‚spanische Welle’. Es scheint den kranken Gauchos
aber Spass zu machen. Das Spiel wie gehabt
unterirdisch.

In der Pause folgte eine Massenpanik, es war nicht
etwa Gewalt oder sonst was im Spiel, sondern es begann nur leicht zu regnen.
Als der Regen vorbei war, krochen alle wieder unter den Fahnen hervor und
konnten sehen wie Racing durch einen sehenswerten
Freistosstreffer in Führung ging. Nun drehte die bis dahin eher mässige Kurve durch und es wurde gefeiert wie ein
Meistertitel. Es kam das grosse Potenzial der Kurve
zum Vorschein.

Gerne würde ich mal das Derby beim Erzrivalen Independiente sehen im Stadion, welches nur ein Steinwurf
vom Ground von „La Academia“
(Racing) entfernt steht. In der Kälte und dem Rauch
der Choripan-Grills ging es mit dem Taxi zurück
nach San Telmo.

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