Argentinien/Uruguay Tour November/Dezember 1999

 

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Unseres Reise startete am 19.11.2020 in Luzern. Für fast läppische 899 Franken ging es dann zu zweit mit KLM von Zürich via Amsterdam nach Buenos Aires. Schon der Transfer mit dem Sammeltaxi (Linienbusse kosten nur 2 Franken, fahren aber über 2 Stunden!!!) in die City war ein kleines Abenteuer, denn in Südamerika spricht kaum einer auch nur ein Wort Englisch und wir kein Spanisch. Doch irgendwie kommt man schon durch... Zum Glück hatte es noch Platz im zentralen Hotel Maipu, das wir von Tipps her kannten. Dann stand schon das erste 2. Ligaspiel der Gruppe Metro an (alle Clubs ausser zwei sind aus Buenos Aires).

 

El Porvenier – Banfield 1:1

Samstag 20.11.99 15.30 Uhr

Estadio General Rodriguez, 1‘000 Zuschauer

B Nacional Metro, 14. Runde

 

Der Ground, der im Vorort Gerli liegt und gut mit der S-Bahn erreichbar ist, fasst 14'000 Plätze und besteht aus 2 ½ Tribünen. Die ca. 500 Banfield Supps wurden neben der Haupttribüne „eingesperrt“, während der 30 Mann starke Heim-Mob auf der Gegengerade platziert wurde. Als Sicherheitszone zwischen den beiden Mobs blieb die Hintertribüne leer. Gemäss Zeitung waren 180 Polizisten im Einsatz (werden bei allen 2. Ligaspielen in der Zeitung genannt!!!). Das Spiel war höchstens auf Nati B Niveau und endete 1:1. Die 1'000 Zuschauer füllten das Stadion nur spärlich, aber es ist zu erwähnen, dass die Zuschauerzahlen in der 1. und 2. argentinischen Liga wirklich sehr tief sind (Schnitt ca. 10'000 resp. 2'000). Doch für Europäer fast unvorstellbar, was 30 Home-Supps für Stimmung machen können. Während 90 Minuten klatschen, hüpfen und Dauersupport. Ein Vorgeschmack auf die Spiele der kommenden zwei Wochen...

 

Ferrocarril Oeste – Argentinos Juniors 0:0

Sonntag 21.11.99 15.30 Uhr

Estadio Ricardo Etcheverry, 2‘500 Zuschauer

1. Liga, 15. Runde

 

Das Stadion vom Eisenbahner-Club Ferro liegt im Stadtteil Caballito direkt neben der gleichnamigen Bahnstation. Touristen wird empfohlen dieses Viertel unbedingt zu meiden, aber was macht man nicht alles für Fussball... Neben der grossen, zum Teil überdachten Haupttribüne besteht der 24'000 Z. fassende Ground auf drei Seiten aus Stahlrohr-Tribünen.  Die halbe Gegengerade blieb aus Sicherheitsgründen leer. Argentinos Juniors, der erste Profiverein von Diego Maradona trägt seit einiger Zeit ihre Heimspiele hier aus, da das eigene Stadion modernisiert wird. Ferro liegt auf dem letzten Platz und so kamen nur gerade 2‘500 Z. zu diesem Derby, davon etwa 800 Away-Supps. Doch wiederum auf beiden Seiten geile Stimmung in unglaublicher Lautstärke. Trotz zahlreichen 100%igen Torchancen ging das Spiel 0:0 aus. Kein Wunder, denn die besten argentinischen Stürmer spielen ja in Europa.

 

 

Platense – Los Andes 1:1

Sonntag 21.11.99 19.05 Uhr

Estadio Ciudad de Vicente Lopez, 1‘800 Zuschauer

B Nacional Metro, 14. Runde

 

Mit Zug und U-Bahn (Subte) gings gleich anschliessend in den nördlich gelegenen Stadtteil Vicente Lopez, wo das 2. Liga TV-Spiel vom Sonntag Abend stattfand. In dieses Stadion passen 31'000 Leute und besteht aus 4 Betontribünen, die wie meistens in Südamerika nicht überdacht sind. Wie wir es unterdessen gewohnt waren, blieb auch hier die ganze Gegentribüne als Pufferzone zwischen den Mobs leer. Ungefähr 800 Supps aus dem südlichen Stadtteil Lomas de Zamora waren anwesend und sorgten für geilen Dauersupport und einige Schlägereien im eigenen Block. Trotz ansprechendem Fussball fielen nur 2 Tore zum 1:1 Endergebnis. Wie bei fast allen Spielen in Argentinien wurden auch hier die Heimfans mit einer 15minütigen Blocksperre belegt. Ansonsten sind Ausschreitungen mit einigen Toten pro Jahr wohl nicht zu verhindern. Auch Spielabbrüche sind in der zweiten Liga keine Seltenheit!

 

 

San Lorenzo – Lanus 0:1

Montag 22.11.99 21.05 Uhr

Estadio Nuevo Gasometro, ca. 12'000 Zuschauer

1. Liga, 15. Runde

 

San Lorenzo ist einer der sechs grossen Clubs aus der Hauptstadt und im westlichen Stadtteil Villa Soldati beheimatet. Mehr als 40'000 Zuschauer gehen in dieses moderne Stadion. Die Haupttribüne ist alleinstehend, komplett mit Sitzplätzen bestückt und überdacht. Die restlichen drei Seiten sind an den Ecken geschlossen und unglaublich hoch und steil. Ein wirklich toller Ground. Doch diese Gegend, nicht weit von Ferro entfernt, ist wohl eine der schlimmsten in ganz Argentinien. Komplett umgeben von hässlichen Slums, wie man sie von Bildern aus Brasilien oder Afrika her kennt!!! Nur Lebensmüde fahren nachts mit Bus oder Zug hier hinaus! Dank 15minütiger Taxifahrt vom Bahnhof Once aus kamen wir relativ sicher zum Stadion, wo schon zahlreiche Bettler und Penner warteten. Für einmal war man froh um die grosse Polizeipräsenz! Die 500 mitgereisten Lanus-Supporter aus dem gleichnamigen Vorort konnten einen 0:1 Auswärtssieg bejubeln. Die Stimmung der San Lorenzo Bravas, die sich wegen der horrenden Haupt- und Gegentribünen-Preise fast alle im Stehplatz-Block hinter dem Tor einfanden, war nicht überzeugend. Zum Glück fanden wir nach dem Spiel wieder ein Taxi, das uns heil in die City zurückführte.

 

 

Am Dienstag Morgen früh gings mit einem Schnellboot und einer 3stündigen Busfahrt nach Montevideo. In der Hauptstadt der Uruguay gibt’s ausser der Altstadt eigentlich nur eine Sehenswürdigkeit: Das Estadio Centenario, erbaut für die erste WM 1930. Damals bot es Platz für 100'000 Leute und war das grösste und modernste Stadion der Welt. Heute werden noch 75'000 Zuschauer zugelassen. Die riesige Schüssel sieht wohl immer noch gleich aus wie damals. Alle Sitzbänke und die Stühle mit Armlehnen im untersten Ring sind noch immer aus Stein! Unglaublich, ein absoluter Kultground! Heute tragen die zwei mit Abstand grössten Clubs des Landes, Penarol und Nacional, dort ihre Heimspiele aus. Zu deren Meisterschafts-Spielen kommen jeweils um die 10'000 Leute. Die restlichen Teams sind ebenfalls in Montevideo beheimatet, ziehen aber viel weniger Zuschauer an. Vor einer Woche wurde Penarol durch einen Sieg im Final vor voller Hütte gegen Nacional Meister und qualifizierte sich somit als erstes Team Uruguays für die Copa Libertadores 2000. Der zweite Platz wird unter den nächsten sechs Mannschaften in einer kleinen Meisterschaft ausgetragen. All diese Spiele werden im Estadio Centenario ausgetragen.

 

C. A. Bella Vista – Club Nacional 2:1

Mittwoch 24.11.99 20.30 Uhr

Estadio Centenario, 4'000 Zuschauer

Aguilla 99 2. Runde

 

Die etwa 100 Bella Vista Supporter konnten nur mit einem grossen Feuerwerk zu Beginn des Spiels auf sich aufmerksam machen. Die restlichen Zuschauer waren für Nacional, wovon die meisten hinter einem Tor standen. Trotz strömendem Regen sorgten sie in dem riesigen Oval für gute Stimmung. Der 2:1 Sieg von Bella Vista kam dann allerdings einer kleinen Sensation gleich.

 

 

Danubio F. C. – Defensor F. C. 1:0

Donnerstag 25.11.99 18.30 Uhr

Estadio Centenario, 1‘500 Zuschauer

Aguilla 99 2. Runde

 

Die meisten Besucher diese Spiels waren Danubio Fans und diese feierten den verdienten Sieg mit tollem Support und einem 90minütigem Dauerfeuerwerk. Wird hier eigentlich 1. August gefeiert??!!

 

 

C. S. D. Huracan Buceo – C. A. Cerro 2:2

Donnerstag 25.11.99 20.30 Uhr

Estadio Centenario, 400 Zuschauer

Aguilla 99 2. Runde

 

Gleich anschliessend fand das letzte Spiel der zweiten Runde statt. Noch etwa 400 Opas und Kinder waren anwesend. Doch diese bejubelten die 4 Tore frenetisch!

 

 

Estudiantes de La Plata – Boca Juniors 2:2

Freitag 26.11.99 21.10 Uhr

Estadio Luis Jorge Hirschi, 20‘000 Zuschauer

1. Liga, 16. Runde

 

Wieder zurück in Argentinien, führte die Reise gleich weiter nach La Plata. Diese Stadt liegt etwa 60 Kilometer von Buenos Aires City entfernt, ist aber gut mit der S-Bahn erreichbar. Das Rückfahrt Ticket kostete gerade einmal 5 Franken! Die Stadien von Estudiantes und Gimnasia y Esgrima La Plata liegen in einem Park, etwa 10 Minuten Fussmarsch vom Bahnhof La Plata entfernt. Beide Stadion bestehen aus einer kleinen Haupttribüne, drei Seiten rostigen Stahlrohrtribünen mit Stehplätzen und fassen 28'000 resp. 23'000 Plätze. Schon drei Stunden vor dem Spiel herrschte Sicherheitsstufe 1 auf den Strassen. Von den 20'000 Fans war mind. die Hälfte für Boca. Auf beiden Seiten herrschte geniale Stimmung. Sogar die Estudiantes Opas neben uns drehten völlig durch und kletterten das Absperrgitter hoch! Auf dem 8 Meter hohen Zaun hinter dem Estudiantes Tor standen drei Verrückte und feuerten die Heimkurve an!!! Für Boca war nach diesem Unentschieden der Zug zum Meistertitel wohl abgefahren. Boca-Spiele sind in ganz Argentinien etwas Besonderes, aber bei Heim- und Auswärtsspielen ist absolute Vorsicht geboten. Viele Boca Fans aus der Hauptstadt sind Diebe und Gauner!

 

 

Deportivo Moron – Quilmes 0:0

Samstag 27.11.99 15.30 Uhr

Estadio Almirante Brown y La Roche, 2‘500 Zuschauer

B Nacional Metro, 15. Runde

 

Das Stadion von Moron fasst Platz für 17'000 Zuschauer, besteht aus 3 schönen Beton Tribünen (auf der Gegengerade ist nur eine Wand) und ist gut von der Bahnstation Moron im gleichnamigen Vorort erreichbar. Quilmes ist ebenfalls ein Vorort der Capital Federal und vor allem durch das berühmte Bier bekannt. Bei diesem Spiel mussten über 300 Polizisten der argentinischen Spezialeinheit für die Sicherheit sorgen, denn die Anhänger beider Teams sind für schwere Ausschreitungen bekannt! Ungefähr Tausend Away-Supps waren anwesend und waren ebenfalls so fanatisch wie der Heim-Mob. Das Spiel endete bei grosser Hitze torlos. Nach dem Spiel mussten wir wieder einmal 15 Minuten im Block verharren, bis wir zum nächsten Spiel in die City zurückfahren konnten.

 

 

Independiente – Rosario Central 0:1

Samstag 27.11.99 20.10 Uhr

Estadio Almte. Cordero, 5‘000 Zuschauer

1. Liga, 16. Runde

 

Independiente sammelte in diesem Jahrhundert weltweit am meisten internationale Titel. Das Team von Trainer Enzo Trossero ist im Vorort Avellaneda, nahe der City beheimatet. 150 Meter neben dem Stadion, das 57'000 Menschen Platz bietet und aus verschiedenartigen Tribünen besteht, liegt das super Stadion des grossen Rivalen Racing. Bei Derbys sind schon viele Fans umgebracht worden! Nur 5'000 Fans sind zum heutigen TV-Spiel gegen Rosario Central, ebenfalls ein Traditionsverein, gekommen. Die 400 Supporter aus dem Ort am Rio Parana fielen vor allem durch einige „Salerno-Bomben“ auf. Ansonsten war die Stimmung bescheiden. Das Spiel ging verdientermassen zu Gunsten der Gäste aus.

 

 

River Plate – Racing Club 1:0

Sonntag 28.11.99 15.30 Uhr

Estadio Monumental, 52‘000 Zuschauer

1. Liga, 16. Runde

 

River ist neben Boca der grösste Verein des Landes. Das Stadion fasst 75'000 Sitzplätze und ist im noblen Stadtteil Nunez beheimatet. Zu diesem Derby war es dann auch gut gefüllt. Unverständlicherweise wurden die Gäste-Fans im Oberrang platziert und konnten so jede Menge Gegenstände auf die rot-weissen im Unterrang werfen! Das Spiel fand bei 36 Grad im Schatten statt. Dementsprechend war auch das Tempo. Trotz zwei roten Karten gegen Racing-Spieler musste River am Schluss froh sein, das 1:0 über die Zeit gerettet zu haben. Leider waren die vielen noblen Home-Supps nicht so fanatisch, wie bei einigen 2. Ligaclubs. Als die 5'000 Racing Fans aus Avellaneda das Stadion verliessen, wurden sie von den Gegnern mit Steinen beworfen. Dies führte natürlich zu kleineren Ausschreitungen, da die Tore zu den Heimsektoren nur 10 Minuten blockiert wurden. Doch das grosse Polizeiaufgebot konnte Schlimmeres verhindern. Bei anderen Spielen wäre eine solche Aktion ausgeartet!

 

 

Belgrano de Cordoba – Colon Santa Fe 2:0

Montag 29.11.99 21.10 Uhr

Estadio Belgrano, 11‘000 Zuschauer

1. Liga, 16. Runde

 

Nach dem River-Spiel fuhren wir mit einem Schlafwagen-Luxusbus in die zweitgrösste Stadt von Argentinien, 750 km von der Hauptstadt entfernt. Das Retourticket für die 9stündige Fahrt kostete uns gerade einmal 70 Franken! Die Personenzüge wurden in fast allen Staaten Südamerikas eingestellt. Die Busverbindungen sind viel schneller, pünktlicher und sehr günstig. Belgrano, einer der drei 1. Ligavereine dieser Stadt, teilt normalerweise das Estadio Cordoba mit dem grössten Club Talleres. Dieses TV-Spiel hier fand allerdings im alten Stadion Belgrano statt. Von aussen gleicht es eher einem Schrottplatz, aber von innen sieht es nicht schlecht aus. Zu unserer Überraschung kamen 11'000 fanatische Zuschauer. Die 100 Colon Fans und die Polizei mussten das ganze Spiel über um ihr Leben fürchten. Die dubiosen Belgrano Supporter stürmten andauernd auf deren Block los und bewarfen sie mit Knall-Petarden! In Europa wäre ein solches Spiel schon längstens abgebrochen worden!!! Das gute Spiel endete mit einem verdienten 2:0 Heimsieg.

 

 

Argentinien U23 – Dänemark U23 4:0

Mittwoch 1.12.99 22.05 Uhr

Estadio Cordoba (Olympic Cordoba), 150 Zuschauer

Freundschaftsspiel

 

Nur gerade 150 Gauchos kamen zu diesem Freundschaftsspiel der U23 Argentiniens in den 48'000 Plätze fassenden Ground, der von der WM 78 her (Deutschland-Oesterreich) bestens bekannt ist. Kein Wunder kamen nur sowenig Leute, wenn erst um 22 Uhr und bei strömendem Regen gespielt wird. Zudem fand zur gleichen Zeit in Brasilien das Final-Hinspiel des Copa Conmebol zwischen Sportivo Alagoano und Talleres Cordoba statt. Eine Woche vorher spielte die U23 in Mendoza ein Freundschaftsspiel gegen Chile vor 8'000 Fans! Vier Argentinier wurden aus Europa eingeflogen und zeigten ein tolles Fussballspiel. Die Dänen hatten bei der 0:4 Niederlage keine Chance.

 

 

Rosario Central – Lanus 2:1

Samstag 4.12.99 20 Uhr

El Gigante de Arroyito, 12‘000 Zuschauer

1. Liga, 17. Runde

 

Rosario, drittgrösste Stadt von Argentinien, liegt zwischen Cordoba und Buenos Aires. Das geile Stadion von Rosario Central ist mit einem 30minütigem Fussmarsch vom Busbahnhof aus erreichbar, fasst 41'000 Plätze und sieht dem Ground von Salernitana ähnlich. Doppelstöckig, Ecken nicht ganz geschlossen und Sitzplätze auf der Haupt- und Gegentribüne. Nur 50 Lanus Supporter waren aus Buenos Aires angereist. Doch der Rosario-Mob legte einen tollen Dauersupport mit einigen Bengalen und Rauch hin. Dazu trug auch das offensive Spiel mit vielen Torchancen und drei Pfostenschüssen bei. Interessant ist vor allem das Lokal-Derby gegen Newell’s Old Boys. Dieses wurde in den letzten Jahren öfter abgebrochen als zu Ende gespielt....

 

 

Chacarita Juniors – River Plate 4:4

Sonntag 5.12.99 17 Uhr

José Amalfitani (Velez Sarsfield), 40‘000 Zuschauer

1. Liga, 17. Runde

 

Zum Abschluss unserer Tour stand nochmals ein absoluter Knaller auf dem Programm. Da das Stadion von Chacarita nur 24'000 Plätze fasst, wurde das Spiel nach langem Hickhack in den Ground von Velez Sarsfield verlegt. Der super Ground bietet 49'000 Leuten Platz und liegt im heruntergekommenen Stadtteil Liniers, gleich neben der gleichnamigen S-Bahn Station. Grosse, doppelstöckige Haupt- und Gegentribüne mit Sitzen und steile Stehplatz-Kurven hinter den Toren. Die Polizei war mit zwei Hubschraubern, sechs Wasserwerfern und über Tausend Polizisten im Einsatz. Das Spiel war Kult! Schon nach 11 Minuten stand es 2:2, dann verschoss River einen Elfer und kurz vor Abpfiff stand es noch 4:2 für den Gast. Doch nach einer roten Karte für den Leader glich der Aufsteiger Chacarita noch zum 4:4 Endstand aus. Somit ist der Meistertitel für River zwei Runden vor Saisonschluss wieder in Gefahr geraten. Von den 40'000 Zuschauern waren 2/3 für River. Doch wie schon beim Spiel gegen Racing konnten diese stimmungsmässig nicht überzeugen.

 

Somit war unsere Tour beendet, doch eines stand für uns fest:

Südamerika, wir kommen wieder!

 

Panda

 

 

Hier noch ein paar allgemeine Infos für Interessierte:

 

TV-Spiele:     Donnerstag:   1 Spiel B Nacional Interior

                     Freitag:          1 Spiel 1. Liga (20.10 oder 21.10 Uhr)

                                           1 Spiel B Nacional Metro

                     Samstag         1 Spiel B Nacional Metro (18 Uhr)

                                           1 Spiel 1. Liga (20.10 oder 21.10 Uhr)

                     Sonntag         1 Spiel 1. Liga (17.10 oder 18.10 Uhr)

                                           1 Spiel B Nacional Metro (19.05 Uhr)

                     Montag          1 Spiel 1. Liga (21.10 Uhr)

 

Die restlichen Spiele der 1. Liga finden meistens Sonntags zwischen 15.30 und 17 Uhr statt (je nach Jahreszeit). In der B Nacional Metro wird meistens Samstag zwischen 15.30 und 17 Uhr gespielt. Unter der Woche finden oft Spiele der verschiedenen Südamerika Pokle statt.

 

Die Sportzeitung Olé wird täglich gedruckt und gibt als einzige Zeitung die Zuschauerzahlen an. Die genauen Anspielzeiten mit den TV-Spielen der 1. Liga wird dort eine Woche vorher abgedruckt, aber diese können noch bis einen Tag vorher ändern! Die Daten der 2. Liga sind zum Teil erst am Spieltag selber in Zeitung!!! Im Internet sind die Daten oft schon vorher verfügbar. In ganz Argentinien gibt es jede Menge Internet Cafés.