Atalanta Bergamo - Sampdoria Genua

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Zu einer für einen Sonntag sehr frühen Zeit ging es zusammen mit Wiesel und Fischbein im Zug Richtung Süden. Am ersten Umsteigeort Monza blieben uns dann einige Minuten um am Kiosk Kulturvideos auszuwählen, die dann auf dem Rückweg gekauft werden sollten...Schon ging es weiter nach Carnate, der nächste Zugwechsel stand dort an. Doch leider verlegten die netten "Bähnler" unseren Anschlusszug um ein paar Gleise, was natürlich niemandem mitgeteilt wurde. So standen wir mit einer handvoll anderer Reisenden wie die Deppen da und mussten nun eine Stunde warten bis der nächste Zug kommt, ärgerlich! So hatten wir Zeit ausgiebig zu Picknicken, FB bot Wiesel zum etwa achtzehnten mal eine Birne an, dieser lehnte einmalmehr dankend ab und genoss seine Cervelat.

Endlich in Bergamo musste es dann fix gehen, da zum Ankick nur noch fünfzehn Minuten blieben. Schnell ins Taxi und pünktlich zum Pfiff von Pierluigi Collina standen wir auf unseren Plätzen, der Curva Pisani von Atalanta Bergamo. Zum Intro gabs einige Bengalen und ein wenig farbigen Rauch, nicht allzu spektakulär! Etliche rote Leuchtfeuer wurden auch im Block der Gäste gezündet, dazu viele Fahnen die dann während den ganzen neunzig Minuten in Bewegung blieben. Die Genua Ecke war proppevoll, sodass sich etwa 300 in den Block daneben stellen mussten. Gehört hab ich wähend des Spiels nicht sehr viel aus der Away-Kurve, nicht verwunderlich wenn man selber in einem innbrünstig singend Haufen steht! Vor allem in der zweiten HZ wurde es sehr laut in der Curva Pisani. Wenn jetzt der NOMADI-Capo oder einer des WILD KAOS die Bergamo Hymnen in eines der mehreren Megafone schrie, sangen nun alle mit.Echt geil! Gegen Ende der Partie wurden nochmals ein paar Bengalen gezündet, zudem streckte ein ziemlich übler Brocken der BNA während etwa fünf Minuten einen fetten Rauchtopf in die Höhe, welcher deftig nebelte. Apropos Nebel: habe noch nie eine Kurve erlebt, in der soviel gekifft wird,unglaublich... So geil die Stimmung auch war, umso grässlicher war der Kick. Keine Torchancen und Emotionen auf dem Rasen.

Da nach dem Spiel nichts zu erwarten war, gings mit ner Pizza vom Imbiss zu Fuss Richtung Stazione. FB verjagte im Zug elegant unseren Sitznachbar und schon gings ab Richtung heim. Enttäuschende Gesichter noch in Monza, da der Kiosk mit den Billig-Videos schon geschlossen war.

Fazit: Bergamo ist immer ne` Reise wert