Calcio Como - Atalanta

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Am BHF Luzern sammelt sich morgens um 9h die stattliche Anzahl von 8 Rosinenhopper um Neo-Comaschi WB. Nach einigen hastigen Shoppingaktionen stieg man schliesslich mit ordentlich Flüssignahrung bepackt in den Zug Richtung Italia.

Es entwickelte sich eine kurzweilige Fahrt und nachdem ich zum xten-Mal die Geschichte des Teufelsteins erzählen musste und Tornado einige intime Details aus seinem Privatleben offenbarte, waren wir schon bald in Como eingetroffen. Einige Unbeherrschte konnten es da leider nicht unterlassen, bereits nach Verlassen des Zuges die ersten Como Schlachtrufe von sich zu geben, was den bereits im Bahnhof mit einigen Atalantas beschäftigten Cops nicht sonderlich gefiel. Nach etwas italienischem Geliere und einigen bösen Blicken verliessen wir schliesslich den Bahnhof Richtung Innenstadt wo Matula sein gebunkertes Bier und Schinken bereits nach wenigen Sekunden in den Händen einiger dreckigen Zigeuner sah! Man hatten die vielleicht ein Fest!

Vor dem Stadion zu diesem Zeitpunkt nur ein kleiner, nervöser Como-Mob der ab und zu die Strasse rauf und runterlief. Man erzählte uns, dass man einen Angriff der Bergamaschi erwarte und darum auch den Fanstand nicht aufgebaut habe. Wir genehmigten uns dann erstmal ein Bier und ein paar Schnäpschen und amüsierten uns über WB's Beliebtheit im Como-Mob. Wie immer der Hammer die stockbesoffene, im Dreck liegende Assofrau des "Capos", doch warum nur hatte Sie plötzlich eine Eichhof-Flasche in der Hand???

Wir begaben uns schliesslich ins Stadion, wo man den von der Menge eher enttäuschenden Atalanta-Mob erstmals zu gesicht bekam. Como kam von Anfang an stark unter Druck und kassierte schliesslich bald das erste Tor. Die Stimmung in der verständlicherweise ebenfalls schwach besetzten Heimkurve dürftig, wobei der (wahre) Capo sich immer wieder für Stimmung bemühte. Im Atalanta-Sektor alle paar Minuten einige gelbe und rote Leuchtfakeln, die Comaschi warteten mit einigen blauen Rauchtöpfen auf, die jedoch etwas unorganisiert einzeln gezündet wurden. Die LU-Fraktion um Schreihals Wendo supportete natürlich kräftig mit, doch auch mit dieser prominenten Verstärkung ging Como stimmungsmässig brutal unter. Kultig jedoch das Lob des Capos in der Halbzeitpause: Grazie Lucerna! Die ganze Kurve klatschte und wir waren mehr als geschmeichelt...

Nach der Halbzeit kassierte Como schliesslich nochmals 2 Eier, was die Heimkurve schliesslich dazu bewog geschlossen das Stadion zu verlassen. Einige Comaschis entschuldigten sich bei uns (!!!) noch für die schlechte Leistung und wir machten uns auf Richtung Bahnhof. Dort deckten wir uns noch mit irgendeinem hässlichen Gebräu ein, welches uns die Heimfahrt etwas versüssen sollte... So musste als Zeitvertrieb eben etwas geliert werden und auch einige neue Lieder (Gruss an Panda) wurden gedichtet.

Gruss an dieser Stelle an Alpi, Pepe, Giusi und die ganze Assokurve! COMO & LUCERNA - AMICI PER SEMPRE !