PSV Eindhoven - NAC Breda

zurück zur Übersicht

Am frühen Morgen gings zu dritt mit dem ICE los in Richtung Köln. Da man sich vorgenommen hatte, dieses mal nicht mehr vor 8 Uhr dem Bier zu frönen, blieb man bis kurz nach Freiburg trocken... Die restlichen 3 Stunden bis Köln verbrachte man grösstenteils im Bistro, leider gibt es bei der DB nur noch Warsteiner, kein Radeberger mehr, aber egal. Nach dem fünften merkten wir dies eh nicht mehr.

In Köln verbrachten wir die Stunde Wartezeit in unserer Kneipe „Alt Köln“, morgens um 11 schon alles voller Narren und Jecken, sodass wir, Alkohol-technisch, nicht allzu sehr auffielen...

Nach kurzer Weiterfahrt erreichten wir auch schon bald Utrecht. Im Hotel angekommen wussten sie leider nichts von einer Reservation, so dass wir nur noch in Mehrbettzimmern unterkamen. Für uns First-Class Edelhopper war dies natürlich sehr ungewohnt.

Zurück am Bahnhof trafen wir auch schon unseren Ticketmaster (dank u wel Pieter!) der uns die Tickets überreichte. Nach einigen Bier stiegen wir in den Zug Richtung Eindhoven, wo wir kurze Zeit später eintrafen. Während einem Umtrunk in einer Bar in der Nähe das Bahnhofes fiel uns auf dass es sehr wenige Fussballfans in der Umgebung hatte. So machten wir uns auf die Suche nach einem Lokal in der Nähe des Stadions. Und siehe da, keine hundert Meter vom Philips-Stadion entfernt befand sich eine Sportsbar, mit Türstehern und HC-Sound der schon von Weitem hörbar war. Na also, hatten wir doch unser Paradies gefunden. Auch weil das Bier nur 1.50 Euro kostete, Anti-Ajax Schals aufgehängt waren und der grosse Teil des Publikums die gleiche Frisur wie ich hatte. Alle halt (noch) einen Kopf grösser und (noch ;-) ) ein bisserl breiter. Auf jeden Fall liessen wir es uns gutgehen und staunten über die Geschwindigkeit der Zapfhahn-Schönheiten und über die Grüsse und Lieder des Publikums....

Leider kam dann irgendwann die Zeit aufzubrechen um unseren Eingang zu suchen. Wir hatten unsere Plätze in der Westkurve,  Reihe 1. Das Stadion hat sehr steile Tribünen, vA die Ecken unter dem Dach sind beinahe senkrecht. Leider gibt es keine wirkliche Fankurve mehr, so wurden in der Westkurve ca. 5 grosse Fahnen geschwungen, und zwar vor dem Spiel, nachher nicht mehr. In der Ostkurve wurde dafür die ganze Zeit gestanden. Wenn Stimmung aufkam, kam diese aus der Ostkurve, aber alles in Allem enttäuschend. Hie und da hörte man sogar die ca. 100 Breda Supps, was dem Heimteam nicht das beste Zeugnis ausstellt. Da das Spiel auch nicht gerade spannend war, fröhnte man wieder dem Bierkonsum, dank Reihe 1 war es ein Leichtes an Frischgezapftes zu kommen.

Nach dem Spiel verbrachten wir noch zwei weitere, laute und feuchte Stunden in der Sportsbar. Man knüpfte Kontakte zu den 2-Meter-Riesen und trank Bier. Die Holländer hatte eine echte Freude an den drei Schweizer Touristen. Kurz vor halb zwölf hiess es dann Abschied nehmen um spurtend den letzten Zug nach Utrecht zu erreichen.