Feyenoord Rotterdam

 

 

 

 

0:4

 

Zus.: 45000

Eredivisie

22.10.2020

 

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Ajax Amsterdam

 

 

 

Trotz zwei kurzfristigen Absagen machten sich am Samstag acht Rosinenhopper auf den Weg in Richtung Amsterdam. Nach kurzem Billigflug und Konsultation des Stadtplanes fand man schliesslich das gebuchte Hotel. Leider war eine ganze Gruppe Engländer kurz vor uns eingetroffen, was für uns Abwarten und Tee trinken bedeutete. Dies war nicht gerade nach jedermanns Gusto. Als dann auch nur ein und nicht zwei Schlüssel fürs Zimmer ausgehändigt wurde, war das zuviel des Guten. Schliesslich hatte es irgendwann aber auch Legia noch geschafft sein Zimmer zu beziehen…. Dies obwohl Wiesel und Legia von 3 Schwuchteln auf dem Hotelflur angegriffen wurden.

 

 

So begab man sich auf eine kleine Tour durch Amsterdam inkl. Zwischenhalt in einer Bauchkrämpfe verursachenden Pizzeria. Nie mehr Pizza in Holland! Schliesslich konnten die Symptome mit einigen Pints Cider im Irish Pub bekämpft werden. Speziell sei an dieser Stelle die Ladyboys-Front Basel gegrüsst! Kultig, dass Buchhalter Panda Legia noch erklären musste was ein Eisenleger genau macht... Später wurde der RLD etwas genauer inspiziert, wobei vor allem die Big Mamas bei Oude Kerk immer wieder zum Thema wurden. Gerüchten zu Folge war in einem Schaufenster nur gerade ein Bein zu sehen, mehr hatte wohl nicht Platz gehabt… Nach Besuch eines Coffeeshops musste Chief dann merken, dass auch er nicht mehr jünger wird…. Master nutzte inzwischen die Zeit um Statistiken über die Frequentierung der Schaufenster in der Nähe zu führen.

 

 

Am nächsten Tag ging’s für einen Teil der Gruppe nach Rotterdam. Die erste Unterhaltung gab’s dann schon mal am Bahnhof Rotterdam, als der Extrazug aus Amsterdam vorbei fuhr. Pfiffe und Beleidigungen gellten durch den Bahnhof. Beim Stadion angekommen schaute man sich zuerst mal etwas um und besuchte den Fanshop nahe der Haupttribüne. Schliesslich fand man auch ein paar Schwarzmarkthändler welche uns Tickets zum Preis von EUR 100 anboten. Legia sicherte sich auch gleich ein Ticket, was sich im Nachhinein als schlau herausstellte. Denn als man später nochmals nachfragte wie hoch der Preis jetzt sei, waren keine Tickets mehr vorhanden. So machte man halt den Mc Donalds-Punkt und nahm, eher unfreiwillig, einige Heineken in einer Bar in der Nähe des Stadions zu sich.

 

 

Kurz vor Spielende ging’s zurück zum Stadion. Schliesslich versprach dieses Spiel auch einiges an Action. Jedoch hatten die uniformierten „Kollegen“ alles fest im Griff. Rotterdamer und sonstige Zuschauer wurden weggedrängt und die Gäste über einen Tunnel direkt vom Block zum Bahnhof und in den Zug befördert. Ausser einigen Wortgefechten gab es nichts was irgendwie interessant gewesen wäre. So machte man sich wieder auf den Weg zurück nach Amsterdam. Dort wurde fieberhaft überlegt was nun mit den gesparten 100 Euronen alles angestellt werden könnte. Es führte dann soweit, dass es bei jeder kurzzeitigen Abwesenheit neue Gerüchte über den momentanen Aufenthaltsort jener Person gab… Von Cider und Pub-Food gestärkt (der holländischen Küche vertraute man nach gestrigem Abend nicht mehr) ging’s für die meisten in die nächste Bar um sich noch das einte oder andere Bierchen/Cider zu kippen. Als der Old Sailor (Name tönt genauso schwul wie die Barkeeper ausgesehen haben) schloss, zog man sich ins Hotel zurück.

 

 

Am nächsten Tag stand schon die Rückreise auf dem Plan. Vorher hatte man aber noch genügend Zeit um das eine oder andere Schnäppchen zu tätigen, Gruss an Wiesel ;-), und sich im absoluten In-Imbiss Wok to Walk zu stärken.