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Fulham FC - Everton FC

Mit den berühmt-berüchtigten „Luton Town Swiss Supporters“ ging es wieder mal per Easy Jet nach London. Da man für das Luton Spiel keine Tix ergattern konnte, entschieden wir uns für Fulham – Everton.

Nachdem man das Gepäck im zentral gelegenen Hotel am Piccadilly Circus deponiert hatte, gings mit der Tube richtung Fulham. Dort machte man sich zuerst mal auf den unendlich langen Fussmarsch richtung Stadion wo man noch die bestellten Tickets abholen ging. Nach einigen Umwegen stand man plötzlich vor der als Reihenhäuser „getarnten“ Haupttribüne. Die Tix waren auch hinterlegt, so hatte man noch genügend Zeit ein Everton-Pub aufzusuchen und sich bei viel Guinness auf das Spiel vor zu bereiten...

Im Stadion hatten wir super Plätze auf der Hintertortribüne der Everton-Fans. Das Spiel war, vorallem von Everton, nicht auf sehr hohem Niveau. Everton wusste überhaupt nicht zu überzeugen, Fehlpass reihte sich an Fehlpass, man verlor unnötig den Ball, etc. Da fragte man sich schon, wie die sich in der Tabelle so weit vorne klassieren konnten. Dafür gabs von den mitgereisten Fans einen sehr guten und bis zum 1-0 auch lauten Support. Dieser flachte nach dem Rückstand jedoch zusehends ab. Von Fulham hörten wir erst nach dem 2-0 etwas. Aber auch nur dann wenn man wirklich gut hinhörte. Wo sich die Stimmungsmacher, falls es die bei Fulham überhaupt gibt, normalerweise aufhalten konnten wir nicht ausfindig machen, da es von Seiten Fulhmas wirklich nichts stimmungsmässiges gab. Dafür zeigte die Mannschaft ein recht ansehnliches Spiel mit guten Spielzügen.

Nach dem Spiel begab man sich zwei U-Bahn-Stationen weiter zum Fulham-Broadway mitten in Chelsea. Dort quetschte man sich in ein übervolles Pub um das Spiel Bolton-Chelsea zu verfolgen. Würde Chelsea heute gewinnen wären sie Meister. Und es kam wie es kommen musste, Chelsea gewann das Spiel und die Leute strömten auf die Strasse um den ersten Titel seit den fünfziger Jahren zu feiern. Nach kurzem „mitfeiern“ machten wir uns auf den Weg um uns ins londoner Nightlife zu stürzen. So ging dieser Tag mit viel Bier zu ende.