FC Groningen

 

 

 

3:0

 

Zus.: 12’100

Gaterode-Cup

22.12.2020

 

back

FC Volendam

 

 

 

Nach der Ankunft in Groningen startete ich ein Tel und ein paar Minuten später hatte ich das erste Bier in der Hand im Pub. Neben viel Bier machte auch ein Sack mit Pyromaterial die Runde. Kurz vor 17.00 ging man auf den Marktplatz der schon brechend voll war mit FCG Supporter und einigen Hools. Alle hatten das gleiche Ziel, sie wollten zusammen ein letztes Mal zum Oosterparkstadion laufen welches heute seinen Abschied feierte. Ein guter Mob lief nun im Dauerregen mit Gesang, Fackeln und Böller zum Stadion. Die Presseleute hatten ihre Freude, es wurde gefilmt und fotografiert was das Zeug hält. Wenig später betrat ich mit den anderen den Stehplatzrang (jaja so was gab es in Holland noch) um das Cupspiel gegen Volendam zu sehen. Groningen hatte die Erlaubnis rund 150 Fackeln am Spielfeldrand zu zünden.

 

 

Kurz bevor die Spieler das Feld betraten nahm das Spektakel seinen lauf. Unter dem bekannten Zäck-Pfff Geräusch war innert Sekunden nicht mehr viel vom Stadion zu sehen. Die Zünder wurden darauf hingewiesen das Feld nicht zu betreten aber keiner hielt sich daran und somit wurde der Mittelpunkt zum Sammelpunkt. Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. Groningen hatte gegen das unterklassige Volendam keine Probleme und schoss zwei Tore. Die englisch geprägte Stimmung war zeitweise sehr gut! Der Speaker ermahnte die Zuschauer vor der 2Hz keine Fackeln zu zünden. FC Groningen machte nach dem Seitenwechsel die Sache klar mit dem 3-0 Endstand und zog locker ins Viertelfinale ein wo PSV Eindhoven wartete.

 

 

Doch das war nun alles Nebensache, grosse Emotionen machten sich breit und es wurde immer wieder gezündet. Nach dem Schlusspfiff hatte das im 1933 gebaute Stadio ausgedient. Die Atmosphäre war unbeschreiblich viele haben geweint und lagen sich in den Armen. Nach dem traurigen Abschied sollte eine gute Party gefeiert werden. Nach ein paar Drinks in der Stadt musste ich mich leider verabschieden und ich versprach wieder zu kommen. Auf der Rückfahrt im Bus, hatte ich hinter mir eine etwas monotone Unterhaltung und nach 30 min hatte ich das Lied ‚Adolf was en groninger’ mehr als gehört. Groningen, ich komme wieder. Scheiss Häuserblock der nun gebaut wird, Rip Oosterpark!