Longford Town - Shelbourne FC

zurück zur Übersicht

Nachdem unser, Bandwurm, White Basher, Chief und Dräcksgoof, Hausboot ca. 8 km von der Stadt Longford entfernt am Flussufer festgemacht war, ging’s mit dem Taxi in Richtung Longford. Auf halbem weg dorthin konnten wir schon mal einen ersten Blick auf das Stadion werfen. Nach ein paar Bier in einem Pub machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum Stadion. Nach einem ca. 1 stündigen Fussmarsch dort angekommen mussten wir schon die erste Enttäuschung erleben. Es gab kein Bier im Stadion! Aber der Ground war ganz o.k. Er besteht aus einer gedeckten Haupttribüne und ungedeckten Sitzplätzen auf der Gegenseite und hinter den Toren. Die Sitze sind blockweise angeordnet und in den Farben des Heimteams, rot und schwarz, gehalten.

Hinter dem einen Tor waren ca. 30 Shell-Supps mit DH’s, grossen Schwenkfahnen und Blockfahnen, welche über die leeren Sitze gelegt wurden. Von den Longford Fans war anfangs nichts zu sehen. Das Spiel war erwartungsgemäss schlecht. Viele ungezwungene Fehler und Ballverluste zeigten das Niveau der Liga deutlich. Von Beginn weg war Shelbourne die bessere Mannschaft mit mehr Chancen. So ging Shelbourne auch verdient mit 0-1 in Führung. Ob es evtl. Offside war kann man nicht so genau sagen. Mit dem Stand von 0-1 ging’s dann in die Pause. Während dieser wollten die Shells die Seite wechseln um wiederum hinter dem Longford Goalie zu stehen. Da diese Seite jedoch abgesperrt war mussten sie sich mit der Gegentribüne begnügen.

Nach etwa 50 Minuten zeigten sich die Anhänger von Longford Town FC. Mit dem Torjubel zum vermeintlichen 1-1 zeigten sie, dass sie auch da sind. Der Aufschrei war grandios! Der Linienrichter machte ihre Freude mit der erhobenen Fahne jedoch zunichte. Die Platzherren konnten den Druck jedoch nicht lange aufrecht erhalten. Und wie es meist ist, wer die Tore nicht schiesst bekommt sie. Shelbourne ging mit 0-2 in Führung. Dies war dann zugleich das Schlussresultat. Danach begaben wir uns wieder auf den Rückweg zum Boot um den Shannon River weiter zu erkunden.