Luton Town - Sheffield Wednesday

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Früh morgens machte man sich zu zehnt auf den Weg zum Zürcher Flughafen, da alles besetzt war nahm man den Speiswagen in Beschlag. Die Bedienung kam mit Gebäck und Kaffee an, wir aber bestellten Bier, Bier, Bier. Nach gut einer halben Stunde waren wir die einzigen im Speisewagen, die andern Gäste hatten wohl genug von unseren Gesängen.

Im Flughafen holten wir zuerst unsere Boardkarten und stürmten sogleich die Bar. Auf der Anzeigetafel mussten wir lesen, dass unser Flug  2 ½ Stunden Verspätung hat. So wurde uns die Bar dann zu teuer und wir suchten uns einen Laden mit billigem Bier. So standen wir da und soffen uns die Birne voll. Nach der Zollkontrolle beglückten wir eine weitere Bar. Wir  verpassten dann beinahe den mittlerweile 3 Stunden verspäteten Flug... Das Flugzeug beflaggten wir mit unserer Luton Town Swiss Supporters Flagge. Nach einem geruhsamen Flug, aufgelockert mit Whisky und Luton-Gesängen landeten wir auch schon in Luton. Mittlerwele war halb drei, da das Spiel um 3 Uhr begann mussten wir auf unser Guinness vorerst verzichten und gelangten mit zwei Taliban-Cabs zum Stadion.

Kaum im Stadion begann auch schon das Spiel, die zahlreichen, sicher 2000 Sheffield-Supps machten Stimmung bis zum Abwinken, habe selten eine so geile Stimmung erlebt. Der ganze Block hinter dem Tor ständig in Bewegung. 45 Minuten lang ohne Unterbruch Gesang. Auf unserer Seite war leider nicht viel los, was auch am Spielstand lag, führte doch Sheffield relativ schnell 2-0.

Da es relativ kalt war, der Match für uns scheisse lief und wir das Guinness vermissten, verliessen wir zur Pause das Stadion um es sich im nahem Pub gemütlich zu machen. Ist wohl das letzte mal dass ich ein Stadion zur Pause verlasse, Luton kehrte das Spiel noch und gewann 3-2....

Mit unseren vorbestellten Taxis gelangten wir auf direktem Weg zum Flughafen, von wo es nach kurzer Zeit auch schon wieder Richtung Heimat, resp Zi!rü ging. Komischerweise lief das Bier nicht mehr ganz so gut wie auf dem Hinflug. Nach einem Abstecher nach Aarau, wo wir auf eine brandschatzende und randalierende gelb-schwarze Horde trafen, gelangten wir in unsere Heimat. Wir wussten, morgen ist unser Tag, und es wurde unser Tag!!

@ chief