PSV/Austria Salzburg

 

 

 

2:1

 

Zus.: 1600

Landesliga Salzburg

08.04.2020

 

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USC Eugendorf

 

 

 

Nachdem unter der Woche bekannt wurde dass die „Austria“ aus Salzburg an diesem Wochenende ihr erstes Spiel seit der Vernichtung durch Red Bull austrägt, wurden ohne lange zu fackeln Reise und Tickets für dieses überaus spezielle Spiel klar gemacht.

 

So machte man sich am Samstag Morgen zu zweit auf die nicht ganz kurze Zugsreise nach Österreich. In Salzburg angekommen schon massig Violette am Bahnhof. Der PSV Sportplatz befindet sich direkt neben der Polizeihauptdirektion, was auch kein Wunder ist, heisst doch PSV PolizeiSportVerein. Und es ist wirklich ein Sportplatz. Keine Tribüne, keine Stehrampen, nur auf der Gegengerade einen fünf Meter hohen Grashügel und auf der anderen Seite, beim Eingang, eine Stadionbeiz. Nun ja, wir sind ja nicht wegen dem Stadion gekommen.

 

 

Die vorbestellten Billette lagen für uns am Eingang bereit, 5 Euro der Herr, 3 Euro die Dame. Das Ganze hatte den Charme eines Cupspiels bei einem Unterklassigen oder eines Grümpelturniers. Festbänke, Bierschänken, Lautsprecherboxen mit Mischpult usw. Fussball eben. Nur das es an einem Getränkestand RedBull gibt ist irgendwie nicht nötig… Das grosse Bier gab es für 2.30. Die Sonne brannte. Nun ja, es wurde gut gebechert und sehr schnell Kontakte zu den Guten aus Salzburg hergestellt. Die meisten waren von uns begeistert, wieso es nur die meisten und nicht alle waren, dazu später mehr…

 

 

Beim Einlauf der Teams zeigte Austria eine respektable Fähnchenchoreo, dazu ein riesiges Spruchband der Freunde aus Udine. Das ganze Spiel herrschte eine super Stimmung, nicht nur, aber auch bedingt durch den Spielverlauf, gewann doch die Austria gegen den haushohen Favoriten aus Eugendorf, wobei diese kurz vor Schluss noch einen Elfer verschossen. Die Zuschauerzahl wurde offiziell mit 1600 angegeben, dies obwohl in das Stadion angeblich nur 1400 Leute passen.

 

 

Ca. 3 Stunden nach Spielende kippte die bis anhin friedliche Stimmung, denn 2 oder 3 Piccos erkannten in mir einen Schweizer, einen Basler. Für die Piccohirne war klar, Basler gleich Bande Basel. So wurde ich von diesen angegriffen, was „unsere“ Salzburger weniger lustig fanden und recht schnell dazwischen gingen. Nach zwei weiteren erfolglosen Angriffen mussten sie einsehen, dass die Guten auf meiner Seite waren. So machte man sich dann spät Nachts auf den Weg ins Hotel. Fazit: Super Ausflug, ein Fussballfest aus eigentlich schon vergangenen Zeiten. Gute Leute in Salzburg.