San Marino - Ungarn

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Am Dienstag Abend begann die Reise. Bereits um 20:00 Uhr war ich in Luzern wo man mit Wiesel noch schnell alles durchsprach ehe man sich auf Reise begab in Goldau kam dann der Anreisser der Fahrt hinzu Zyleta. Im Nachtzug begann man ein wenig zu talken und bereits kamen die ersten Reklamationen die dafür sorgten das Wiesel bereits im Tessin das Bett betrat. Nun da die junge Garde noch ein wenig aktiver war trank man zu zweit noch ein wenig Amaretto und Bier und begann im Zug ein wenig zu singen was wohl alle auf die Palme brachte J . In Mailand hat Zyleta wohl endgültig einen Rausch beisammen den anders kann man sich es nicht erklären das einer jeden Bahnhofspenner mit "Odio Milano" Rufen eindeckt. Nach dieser kuriosen Aktion begaben auch wir uns endgültig ins Bett. Morgens um 06:00 erreichten wir Bologna schwer gezeichnet von der Zecherei stiegen wir um. Mal eben schnell das Gepäck verstaut im Zug und gleich nach draussen um der Nikotinsucht nachzugehen. Aber nun der Hammer völlig entsetzt bemerkte ich eine Person welche meinen Rucksack betatschte, sofort war ich hellwach und klärte ab ob was fehlte und prompt war meine Brieftasche weg voller Hass wurde die gesichtete Person abgefangen welche ohne zu warten das Teil auch wieder hergab. Ein wenig vorsichtiger nun nahm man die letzten 80 Minuten bis Rimini auf sich.
    
Morgens um halb Acht ereichten wir den Touristenort. Bereits um diese Zeit gaben wir mächtig Wasser ab da die Temperatur schon gute 30 Grad betrug. Nach einer kleinen Stärkung machte man sich auf die Suche nach einem günstigen Hotel welches wir nach kurzer Suche auch schnell entdeckten (75 Euro für Drei Personen Zimmer). Nach kurzer Erholungspause im Zimmer ging es zum Strand wo man sich ein paar Stunden erholen wollte bei rund 40 Grad wurde jeder von uns zum Indianer (Trotz Sonnenfaktor 15) natürlich eroberten wir auch noch die Adria wo wir unsere wohlgeformten Körper trainierten. So gegen 15:00 Uhr begutachtete man die Innenstadt und nahm die erste feste Nahrung zu sich (Pasta Rules ). Nach dieser Stärkung nahm man die 30 Minuten Busfahrt nach San Marino auf sich, welches man um 18:00 sicher erreichte. Dort sichtete man gleich die ersten Ungaren welche diese Reise ebenfalls unternommen hatte. Zu Spielbeginn waren etwa 1100 Zuschauer im Ground welcher einen durchschnittlichen Nationalliga A Stadion entsprach. Zwei grosse gedeckte Tribünen und ein etwa 600 Personen Block welcher ungedeckt war in dem wir uns sowie etwa 200 Ungaren anwesend waren. Gesamthaft waren wohl etwa 250 Leute aus Ungarn anwesend wobei jedoch die meisten eher zur oberen Schicht gehörten. Das Spiel war zwar klar von den Ungaren dominiert jedoch hatten auch die Gastgeber immer wieder Kontermöglichkeiten welches uns doch eher überraschte . Die Ungarischen Fans hatten zwar nur wenige Gesänge jedoch waren diese ziemlich Lautstark und einige Fans sangen doch fast über die gesamte Spielzeit. Nach dem diskussionslosen Sieg stellte sich nun die Frage wie wir diesen Berg wieder verlassen können da ja kein Bus mehr fahrt Richtung Rimini. So kam es das man mit einem deutschen Fussballverein der hier im Trainingslager weilte bis an den Stadtrand Riminis mitfahren konnte. So waren wir also mit 12 Jährigen Nachwuchskicker im Mannschaftsbus und hörten Rocky ehe wir geschlaucht in Rimini ankamen.
    
Nach 45 Minuten Laufmarsch erreichte wir geschafft wieder den Bahnhof und gingen per Taxi ins Nachtleben. Nach dem ersten guten Essen mussten wir mit entsetzen feststellen das wir die einzigen Touristen waren, alles andere waren Italiener welche uns wie Ausserirdische betrachten dies war dann für Wiesel endgültig zuviel und er flüchtete ins Hotel ( wo sind die trinkenden Deutschen ?) . Zyleta und Rollschuh suchten noch mal den Strand auf und sahen uns die schönsten Frauen dieser Welt an (einige gar beim Nacktbaden ). Ehe man noch einen Schlummertrunk zu sich nahm und dann ebenfalls das Hotel aufsuchte. Am anderen Tag nahm man die mühsame Retourfahrt in Kauf bei welcher man einer Zwischenhalt in Como machte und noch ein wenig Esswaren günstig erbeutet ehe man dann um Mitternacht völlig geschafft nach Hause kam.