FC Utrecht - Ajax Amsterdam

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Da bei mir am Samstag noch Prüfungen anstanden ging’s erst am Abend mit dem City Night Line nach Utrecht um die Hopping-Saison 2005 zu eröffnen. Nach einer Nacht mit wenig Schlaf kam ich morgens um kurz nach 9 in Utrecht an. Da traf ich die 3 kleinäugigen, mit Softdrinks ausgestatteten, Einhoven-Abstürzer. Nach einer kurzen Verpflegung am Bahnhof gingen wir direkt zum Gaalgenward Stadium. Der Anpfiff war auf 12.30 festgelegt. Da hatten wir noch genügend Zeit um uns zu HC- und holländischem Schunkel-Sound in der einmaligen Stadiondisco einzutrinken und auf das Spiel einzustimmen. 15 Minuten vor Spielbeginn kämpften wir uns dann zu unseren, wie immer, reservierten Plätzen in der Utrecht-Kurve. Diese war, wie auch der Ajax-Block, prall voll. Neben dem Ajax-Block wurde ein Sicherheitsblock abgesperrt, ansonsten waren so ziemlich alle Plätze besetzt.

Das Spiel war zu Beginn ziemlich schlecht, genauso wie die Stimmung auf den Rängen. Von den Ajax-Supps auf der Gegenseite war nichts bis gar nichts zu hören und auch die Utrecht-Anhänger wussten nicht wirklich zu überzeugen. So plätscherte das Spiel bis zur Pause ohne grosse Szenen vor sich hin. Mit dem Pausenpfiff kam auf dem Feld dann doch noch kurz Hass-Stimmung auf, als es ein kleines Handgemenge zwischen den Spielern gab. Dieses wurde dann aber ziemlich bald zu Gunsten der Pause abgebrochen. Nach der Pause wurde das Spiel, vor allem von den Amsterdamern her, doch etwas besser. Die Stimmung blieb jedoch weiterhin nicht allzu gut. Nur Phasenweise deuteten die Utrechter an, dass es eigentlich auch anders möglich wäre. Ajax schoss dann das 0-1, was einen sehr gepflegten, wilden Jubel in der Ajax Kurve auslöste. Das war’s dann aber auch von dieser Seite bis kurz vor Schluss das 0-2 fiel, was dann zugleich auch der Schlussstand war.

Nach dem Spiel gingen wir nochmals für ein paar Stunden zurück ins Party-Lokal der Utrechter um die gekauften Getränkejetons zu vernichten. Schliesslich hatten wir noch genügend Zeit bis der Nachtzug richtung Schweiz in Utrecht eintraf. Die Heimfahrt verlief dann auch, bis auf eine kurze Störung durch die deutschen Zöllner in Karlsruhe(!), ziemlich ruhig. So traf man am Morgen pünktlich in der eingeschneiten Schweiz ein.